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Prim. Dr. Christian Angleitner, MSc
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Physiotherapie in der Gynäkologie / Geburtshilfe
Inhalt:

Physiotherapie in der Gynäkologie

Physiotherapie dient der Wiedererlangung der Mobilität und zur Erhaltung der Vitalfunktionen nach Operationen und Immobilisation.

Anwendungsgebiete:

  • Veränderungen bzw. Einschränkungen des Bewegungsapparates (z. B. nach Mamma-Operationen)
  • durch die Immobilisation nach gynäkologischen Operationen sind v. a. Thromboseprophylaxe und Atemtherapie indiziert.

     

Physiotherapie in der Geburtshilfe

In der Schwangerschaft verändert sich der Körper der Frau: die Haltung verschlechtert sich, Muskeln und Bänder lockern sich, die Atemfunktion wird eingeschränkt, die Fußbelastung ändert sich,...

Mit einer gezielten Wochenbett-Therapie, die ab dem ersten Tag nach der Geburt begonnen werden soll, wird versucht, den Körper wieder so herzustellen, wie er vor der Schangerschaft war: mit gezielter Atemtherapie, mit Beckenbodentraining, mit gezielter Gebärmutterrückbildung, mit Haltungstraining.

Wochenbett-Therapie wird auch nach einer Kaiserschnitt-Entbindung empfohlen!

Wie kann die Physiotherapie bei Inkontinenz helfen?

Harn- und Stuhlinkontinenz ist nach wie vor ein Tabuthema. Oft wird dieses Thema nur hinter vorgehaltener Hand besprochen oder von den Betroffenen verschwiegen. Zu den vorhandenen gesundheitlichen Problemen kommen oft psychosoziale Aspekte wie eine eingeschränkte Lebensqualität hinzu. Junge sowie ältere Patienten empfinden diese Situation als peinlich und es kostet sie viel Überwindung einen Arzt aufzusuchen. Schätzungsweise sind nur 15% der von Inkontinenz Betroffenen in ärztlicher Behandlung.

Ursachen für eine Inkontinenz gibt es zahlreiche. In vielen Fällen können die Beschwerden durch gezielte Übungen des Beckenbodens reduziert werden.

Geschulte Physiotherapeuten werden Ihnen erklären, warum und wie Sie Ihren Beckenboden kräftigen sollen. Diese Übungen können Sie zu Hause weiter durchführen. Dabei benötigen Sie keine teuren Hilfestellungen, sondern nur etwas Zeit. Weiters erhalten Sie hilfreiche Tips für den Alltag. Sie werden von uns unterstützt, sodass sie das Programm richtig zu Hause fortführen können und Ihre Fragen beantwortet sind.

Eine Broschüre, worin alle Informationen und Übungen genau beschrieben sind, dient für zu Hause zum Nachlesen und als Erinnerung.
Wir wollen Sie dazu ermutigen, aktiv etwas gegen Ihre Beschwerden zu unternehmen. Durch tägliches Training (ca. 15 min) spezieller Übungen können Sie dazu beitragen, die Symptome Ihrer Beschwerden zu verringern.
Harn- oder Stuhlinkontinenz ist keine „natürliche“, d.h. durch den Alterungsprozess verursachte, zu akzeptierende Veränderung, denn Sie können etwas dagegen tun.

Wir versuchen, in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen (Urologie, Gynäkologie, Chirurgie und Neurologie) individuell auf Ihr Problem einzugehen.

Ein Unternehmen der VINZENZ GRUPPE - Medizin mit Qualität und Seele www.vinzenzgruppe.at