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Kontakt
Prim. Dr. Peter Hohenauer

End-of-life care

Viele Therapiemaßnahmen sind zwar medizinisch machbar, aber nicht in jedem Falle für jeden Patienten sinnvoll. In diesen schwierigen Situationen, wo keine Aussicht auf Heilung besteht, wird innerhalb des Teams der Intensivstation anhand von medizinischen Kriterien (z.B. grundsätzliche Prognose, Heilungschancen, zu erwartende Lebensqualität), immer wieder kritisch diskutiert und geprüft, ob eine Therapie erweitert, weiter behalten oder gegebenenfalls sogar beendet werden sollte. Die Begrenztheit therapeutischer Maßnahmen ist Bestandteil einer am Menschen orientierten Intensivmedizin. Sofern der Patient sich nicht selbst äußern kann, gilt es den mutmaßlichen Patientenwillen bestmöglich zu eruieren. Die engsten Angehörigen sind dabei hilfreiche Ansprechpartner und können einen wesentlichen Beitrag dazu leisten.


Es gehört zu unseren Aufgaben, den Patienten die Menschenwürde am Ende ihres Lebens zu erhalten und eine an die Situation angepasste Unterstützung zu bieten. Dies umfasst das Durchführen von Maßnahmen zur Linderung von Symptomen und Leiden, mit dem Ziel eines größtmöglichen Wohlbefindens. Die psychologische, soziale und auch seelsorgerische Betreuung besitzen dabei höchste Priorität. Da palliatives Handeln eine wesentliche Komponente in der Intensivmedizin darstellt, wird bei komplexen Problemlagen der >> Palliativkonsiliardienst unseres Krankenhauses hinzugezogen.