Schlossberg 1
4910 Ried im Innkreis

Tel:+43 7752 602 - 0


Kontakt
Prim. Dr. Peter Hohenauer

Notfall-/Katastrophenmedizin


Leitende Notärztin:
Oberärztin Dr. Sabine Wintersteiger

Seit 1.Jänner 1990 gibt es im Bezirk Ried im Innkreis einen organisierten Notarztdienst, welcher vom O.Ö.Roten Kreuz und Ärzten der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern, Ried im Innkreis, betrieben wird. Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) wird dabei auschließlich mit Notärzten unserer Abteilung besetzt.

Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) bringt den Notarzt mit dem Notfallsanitäter und allen in der Notfallmedizin benötigten Geräte (Monitoring, Beatmung etc.) sowie alle Notfallmedikamente schnellstmöglich zum Notfallpatienten. Die Versorgung findet in Zusammenarbeit mit dem Team des Rettungswagens vor Ort statt. Der anschließende Transport ins Krankenhaus wird, je nach Notwendigkeit (Entscheidung des Notarztes), mit oder ohne Notarztbegleitung vom Team des Rettungswagens durchgeführt. Dabei können im Bedarfsfall alle benötigten Geräte im Rettungswagen verankert und angeschlossen werden. Ist eine Notarztbegleitung während des Transportes nicht notwendig ist das NEF Team sofort wieder einsatzbereit.

Notärzte der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern, Ried im Innkreis,   sind auch am ÖAMTC/ADAC Notarzthubschrauber „CHRISTOPHORUS EUROPA 3“ in Suben am  Dienstbetrieb beteiligt. Dieser Hubschrauber ist, zusätzlich zu den bodengebunden Systemen, für die notfallmedizinische Versorgung des gesamten Innviertels, Hausruck- und westl. Mühlviertels und im benachbarten Bayern für das östliche Rott- ,Vilstal sowie den   südlichen und östllichen Bayerischen Wald verantwortlich.

Ein zum „LEITENDEN NOTARZT“ ausgebildeter Notfallmediziner der Abt. für Anästhesie und Intensivmedizin wird in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz im Bedarfsfall bei Großunfällen und Katastrophen eingesetzt.

Eine Gruppe von Notfallmedizinern unserer Abteilung ist für die Aus- und Weiterbildung der Ärzte und des Pflegepersonals in Reanimationsmaßnahmen zuständig. Dafür werden regelmässig Kurse (Vorträge und praktische Reanimationsübungen mit modernsten Reanimationspuppen) für die verschiedenen medizinischen Berufsgruppen im Haus organisiert.