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Prim. Univ. Prof. Dr. Andras Kampfl

Alzheimer und Demenz

Bei Vorliegen einer Demenz (das lateinische Wort Dementia, bedeutet „ohne  Geist“) kommt es zum Abbau kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten. Das führt zu einer Beeinträchtigung sozialer und beruflicher Funktionen. Vor allem sind das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache, die Motorik und bei einigen Formen auch die Persönlichkeit betroffen.

Die mit 60 – 80 %  am häufigsten auftretende Demenzform ist die Alzheimerkrankheit. Aufgrund des Verlustes von Nervenzellen infolge fortschreitender Schädigung kommt es dabei zu einer Hirnschrumpfung. Etwa 100.000 Menschen in Österreich leiden an einer Demenzerkrankung. Bis 2050 wird diese Zahl auf etwa 230.000 ansteigen: wir werden immer älter und mit zunehmendem Alter kommt Demenz häufiger vor.

Die Abklärung einer Demenzerkrankung basiert auf klinisch-neurologischen Befunden, der Ergebnisse von Blut- und Gehirnwasseranalysen sowie strukturell und funktionell bildgebenden Untersuchungen. Sie sollte möglichst frühzeitig erfolgen, weil ein rechtzeitiger Therapiebeginn die Prognose günstig beeinflussen kann.