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Prim. Dr. Norbert Freund

Rascher zu mehr Lebensqualität nach Knie- und Hüftendoprothesenoperationen

Mit der Einführung des Rapid Recovery Programms wird die Genesung der Patienten nach einer Hüft- oder Knieendoprothesenoperation intensiv gefördert. Zugleich erhalten die Patienten mehr Verantwortung für den Erfolg des Eingriffs.

Arthrose ist eine der häufigsten Ursachen für Gelenkschmerzen. Durch Abbau des Gelenkknorpels entsteht ein schmerzhafter Kontakt der Knochen miteinander. Im Anfangsstadium kann Arthrose mit verschiedenen konservativen, nicht-chirurgischen Therapien behandelt werden. Wenn der Verschleiß des Gelenkknorpels jedoch fortschreitet und die Arthrosesymptome ausgeprägter werden, empfiehlt sich ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur der beschädigten Knochen und Knorpel.

Seit Jahren werden am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried die Patientinnen und Patienten mit modernsten Hüft- und Knie-Implantaten versorgt. Minimal invasive Hüftendoprothesen-Eingriffe (AMIS) und qualitativ hochwertige, zementfreie bzw. zementierte Knieimplantate helfen bei einer rascheren Genesung.

Hervorragende Ergebnisse
Seit wenigen Monaten kommt hier ein neues umfassendes Versorgungsprogramm zum Einsatz: Rapid Recovery.  Dieses Programm verbreitete sich ausgehend von Dänemark sehr rasch im skandinavischen und britischen Raum und bietet hervorragende Ergebnisse für die Patientinnen und Patienten.

Für den Erfolg eines Eingriffs sind das nahtlose Ineinandergreifen der Therapieschritte und die Mitarbeit des Patienten sehr wichtig. Genau hier setzt Rapid Recovery an: Es wird intensiver an der Information, Schulung und Motivation des Patienten gearbeitet. „Der selbstständige Patient wird in den Mittelpunkt des Behandlungsprozesses gestellt und soll schon vor der Operation aktiv an seiner Genesung mitarbeiten. Ein wichtiger Bestandteil des Programms ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kommunikation der einzelnen Fachdisziplinen“, erklärt Orthopädie-Chef Prim. Dr. Norbert Freund.

Umfassende Vorbereitung auf OP
Zwei bis fünf Wochen vor der OP besucht der Patient die Patientenschule, gemeinsam mit einer Begleitperson, die den Patienten nach der Operation unterstützen wird. Orthopäden, Anästhesisten, Pflegekräfte und Physiotherapeuten stellen unter anderem vor, wie die Patienten sich auf die OP vorbereiten können, welche Möglichkeiten der Anästhesie und Schmerzbehandlung es gibt und welche Maßnahmen für die Rückkehr nach Hause gesetzt werden sollen. Übungen für die Mobilisation werden vorgestellt, und die Patienten erhalten eine Mappe mit umfangreichen Informationen. Von Physiotherapeuten bekommen die Patienten bereits Stützkrücken angepasst, mit denen sie auch gleich das Gehen und Treppensteigen üben.

Entlassung nach fünf Tagen möglich
Nach der Operation wird viel Wert auf ein modernes Schmerzmanagement gelegt. Eine rasche Mobilisierung, die Anleitung zu physiotherapeutischen Übungen und die gegenseitige Motivation in Übungsgruppen macht eine Entlassung am 5. Tag nach der Operation möglich.


>> Das künstliche Kniegelenk - Patienteninformation (PDF zum downloaden)

>> Das künstliche Hüftgelenk - Patienteninformation (PDF zum downloaden)