Schlossberg 1
4910 Ried im Innkreis

Tel:+43 7752 602 - 2750
Fax: +43 7752 602 - 6540


Kontakt
Prim. Doz. Dr. Claus Kölblinger

Leistungsspektrum

 

Konventionelle Röntgen-Aufnahme:

An diesem Röntgen-Aufnahmeplatz werden alle konventionell-radiologischen Untersuchungen wie Lungen- und Abdomenröntgen, Knochen- und Gelenksaufnahmen sowie Kontrastmitteluntersuchugen (Intravenöse Pyelographie, Sonden und Katheterkontrollen, usw.) durchgeführt.
Zusätzlich können wir eine konventionelle Tomographie (z.B. Gelenkstomographie) durchführen.

Unfallröntgen:
2 General Elektrics PROGRESS 800 ST
1 Siemens Polydoros LX 50

Mit diesen Röntgen-Aufnahmeneinheiten werden vor allem konventionelle Untersuchungen wie Gelenks- und Knochenaufnahmen sowie Lungen- und Abdomenröntgen durchgeführt. 

Durchleuchtung:

Neben den üblichen konventionellen Röntgenaufnahmen werden hier hauptsächlich Durchleuchtungsuntersuchungen durchgeführt.

Unser Leistungsspektrum umfasst:     

* Magenröntgen
* Dickdarmkontrastmittelröntgen (Irrigoskopie)
* Dünndarmdoppelkontrastuntersuchung (Enteroklysma, Sellink-Passage)
* Magen-Darmpassage
* T-Drain Cholangiographie
* Fistelfüllung
* Kontrolle von Gastric Bandings
* ERCP (Endoskopische Kontrastmitteldarstellung des Gallen- und Pankreasganges)
* Defäkographien (Schließmuskelfunktionsbeurteilung des Mastdarmes)
* Colondilatation
* Urologische Kontrastmitteluntersuchungen (Antegrade Pyelographie
* Retrograde Pyelographie
* Whittakertest, UCG, MCU, RCG ect.)
* Myelographie (lumbal und zervikal)
* Lungendurchleuchtung
* Phlebographie (Kontrastmitteldarstellung von Venen)
* Drainagen
* Punktionen (Zyto, Histo)

Seit kurzem steht uns eine VIDEOCINEMATOGRAPHIE für die Abklärung von Schluckstörungen zur Verfügung. 

Angiographie:

Angeboten werden:

Übersichtsangiographien

  • Selektive Darstellungen peripherer, kranieller und abdomineller Gefäße

  • Radiologische Interventionen
    Gefäßdilatationen (PTAs)
    Stentimplantationen (PTS-Stents an Becken-, Bein- und Nierengefäßen)
    Embolisationen (künstlicher Verschluß eines Gefäßes)

  • Rotationsangiographie: Dieses Untersuchungsverfahren bietet uns die Möglichkeit bei nur einer Kontrast-mittelapplikation ein Gefäß in verschiedenen Ebenen (rotierend) darzustellen.


Patienteninformation zur Angiographie

Die Angiographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung von Arterien und Venen mit Kontrastmittel. Über die Leisten- oder Armarterie wird eine Hohlnadel mit einen dünnen Katheter eingeführt. Dies geschieht in örtlicher Betäubung und damit weitgehend schmerzfrei.
Durch den Katheter spritzen wir ein Kontrastmittel, damit die gewünschten Arterien auf den Röntgenaufnahmen sichtbar werden. Diese Bilder erlauben wesentliche Erkenntnisse über die Art und Ausdehnung einer Erkrankung.

Während der Kontrastmittelgabe bemerken Sie vorübergehend ein Wärmegefühl und vielleicht ein Spannungsgefühl im untersuchten Körperabschnitt. Während der Röntgenaufnahmen sollte die Luft gut angehalten und das Schlucken vermieden werden. Diese Mitarbeit ist für das Ergebnis der Untersuchung wichtig.

Nach Entfernung des Katheters drücken wir die Einstichstelle ab, bis es nicht mehr blutet. Anschließend wird ein Druckverband angelegt und der Patient auf die Station transportiert. Weitere Kontrollen werden auf der Station durchgeführt. Innerhalb der ersten 24 Std. sollten Sie nicht aufstehen (Gefahr der Bildung eines Blutergusses an der Einstichstelle) sowie viel trinken (Ausschwemmen des Kontrastmittels). 

Digitale Vollfeld-Mammographie:

Die Mammographie ist ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge und Abklärung krankhafter Veränderungen an der Brust.
Bei uns wird zur Mammographie ein ärztliches Gespräch, Tastbefund und eine Mammasonographie angeboten. Zudem besteht die Möglichkeit einer stereotaktischen sowie ultraschallgezielten Feinnadelpunktion, Stanzbiopsie und Drahthäkchenmarkierung (zur Lokalisation eines "Mammo Tumors vor operativen Eingriffen").

Patienteninformation zur Mammographie

Die Mammographie dient der Krebsfrüherkennung und der Verlaufskontrolle.
Sie ermöglicht es, Mikroverkalkungen (ab 0.1 mm) und kleinste Tumoren (ab 2 mm Durchmesser) zu entdecken.
Sie ist damit jeder anderen Suchmethode überlegen. Die Heilungschance bei früh entdeckten kleinen Tumoren (kleiner als 5 mm) liegt bei über 80%. In vielen Fällen ist eine brusterhaltende Therapie möglich.

Empfohlen wird die Durchführung der Mammographie

  1. als Basisuntersuchung zwischen dem 30. Und 40. Lebensjahr
  2. ab dem 40. Lebensjahr alle 1 - 2 Jahre
  3. nach dem 50. Lebensjahr jährlich
  4. bei Brustkrebserkrankung in der Familie (nur Blutsverwandte!):
    - ab dem 20. Lebensjahr alle fünf Jahre,
    - ab dem 40. Lebensjahr jährlich
  5. bei jeder getasteten Veränderung der Brust z.B. bei Knoten.

Optimaler Zeitpunkt einer Mammographie: 9. - 12. Tag nach Beginn der Regelblutung.

Die Mammographie ist wichtig!

Nahezu 20% aller Krebserkrankungen der Frau betreffen die Brust. Das Brustkrebsrisiko nimmt mit dem Lebensalter zu, das Strahlenrisiko mit dem Lebensalter ab. Die Untersuchung erfolgt heute ausnahmslos mit speziellen Mammographiegeräten, die es ermöglichen, auch feinste Details scharf darzustellen. Die Brust wird zwischen der Platte, die den Röntgenfilm enthält und der Röntgenröhre gelagert. Um eine aussagekräftige Aufnahme zu erreichen, ist ein gewisser Druck auf die Brust erforderlich, der unterschiedlich schmerzhaft empfunden wird.

Nach der Mammographie kann eine Ultraschalluntersuchung angeschlossen werden.

Brust und Röntgenstrahlen:

Die Brust ist ein strahlenempfindliches Organ. Die Frage nach der mit der Mammographie verbundenen Strahlenbelastung ist deshalb berechtigt. Bedenken Sie aber bei der Abwägung von Nutzen und Risiken der Mammographie: die Früherkennung des Brustkrebses durch die Mammographie hat die Heilungschancen in den letzten zwei Jahrzehnten annähernd verdoppelt. Zugleich hat es die medizinisch-technischen Entwicklung ermöglicht, die Röntgenstrahlung auf einen Bruchteil der früher erforderlichen Dosis zu vermindern. 

Ultraschall: 

Neben den Standard-Ultraschalluntersuchungen wie

  • Ultraschall des Abdomens und Retroperitoneums (Leber, Pankreas, Lymphknotenretroperitoneal, Prostata, Samenbläschen, Gallenblase, Gallenwege, Milz, Nieren, Nebennieren, Harnblase, Uterus, usw.)
  • Farbkodierte Duplexsonographie der peripheren und extrakraniellen, hirnversorgenden Gefäße
  • Weichteil- und Gelenkssonographie
  • Hüftsonographien bei Neugeborenen und Säuglingen

werden auch ultraschallgezielte Punktionen zur Erzielung eines Zell- oder feingeweblichen Befundes durchgeführt.