Feuerwehrübung
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Für den Ernstfall gerüstet

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Realitätsnahe Einsatzübungen stärken die Sicherheit im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern und verbessern die Zusammenarbeit im Notfall. Am 14. Oktober probten das Krankenhaus und die Freiwillige Feuerwehr Ried zwei unterschiedliche Bergungsszenarien.

Was tun, wenn es im Krankenhaus zu einem Brand kommt? Und wie kann eine Person im Notfall sicher vom Hubschrauberlandeplatz geborgen werden? Um auf solche Situationen bestmöglich vorbereitet zu sein, führte die Freiwillige Feuerwehr Ried am 14. Oktober gemeinsam mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried zwei Einsatzübungen am Krankenhausgelände durch.

Im Mittelpunkt der abendlichen Übung stand ein angenommener Brand in der Energiezentrale des Krankenhauses. Dabei wurden die Alarmierung, die Abläufe am Einsatzort und die Bergung von Personen aus einem verrauchten Gefahrenbereich trainiert. Die Einsatzkräfte übten unter anderem die Bergung einer Person vom Hubschrauberlandeplatz über das Stiegenhaus in ein darunterliegendes Geschoß.

Die Szenarien ermöglichten es, Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben und die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften und den zuständigen Mitarbeitenden des Krankenhauses zu stärken. Die anschließende gemeinsame Übungsbesprechung bot Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und wichtige Erkenntnisse für mögliche Ernstfälle mitzunehmen.

Regelmäßiges Training schafft Sicherheit

„Sicherheit im Krankenhaus bedeutet auch, auf außergewöhnliche Situationen bestmöglich vorbereitet zu sein. Gerade bei einem Brand oder einer notwendigen Personenbergung müssen Abläufe funktionieren und die Beteiligten wissen, was zu tun ist. Solche Übungen helfen uns, die Zusammenarbeit zu festigen, mögliche Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und unsere Notfallorganisation laufend weiterzuentwickeln. Davon profitieren vor allem unsere Patientinnen und Patienten sowie unsere Mitarbeitenden. Mein herzlicher Dank gilt unseren Kollegen*innen im Haus und den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ried für die professionelle Zusammenarbeit und ihren wichtigen Beitrag zur Sicherheit unseres Krankenhauses“, betont Verwaltungsdirektor Gerhard Gebetsberger.

Das Krankenhaus Ried bedankt sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Ried sowie bei den beteiligten Mitarbeitenden, insbesondere den Brandschutzbeauftragten der Santesis Wolfgang Reiter, David Brückl Stempfer Manfred und Christian Gaisböck sowie dem technischen Sicherheitsbeauftragten Andreas Hufnagl, für die Vorbereitung und Durchführung der Übungen.

Gemeinsames Training, klare Abläufe und eine gute Abstimmung sind wesentliche Voraussetzungen, um auch in herausfordernden Situationen rasch und koordiniert handeln zu können.

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