Leere Wiege

Wenn das Leben mit dem Tod beginnt ...

Gedenkfeier Leere Wiege
Wann: 20. Mai 2026, 19.00 Uhr
Wo: Krankenhaus BHS Ried, Krankenhauskapelle
>> Einladung zur Gedenkfeier

 

Das Projekt LEERE WIEGE hat den würdevollen Umgang bei Schwangerschaftsverlusten, Fehl- und Totgeburt zum Inhalt.
Gespräche mit betroffenen Frauen haben gezeigt, dass gerade in unserer schnelllebigen Zeit der Verlust eines Babys während der Schwangerschaft nur schwer zu bewältigen ist.

Eine interdisziplinäre Gruppe von Krankenhausmitarbeiter*innen (Ärztinnen*Ärzte*, Pflegepersonal, Hebammen*, Psycholog*innen, Seelsorger*innen) haben sich zusammengeschlossen, um eine umfassende Unterstützung der betroffenen Eltern im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried zu gewährleisten.

Verschiedene Formen der Trauerbewältigung werden angeboten. Als Orte der Trauer wurden eine Gedenkstätte in der Krankenhauskapelle und eine Gedenk- und Grabstätte am Stadtfriedhof eingerichtet.

 

Haben Sie Fragen zum Projekt?
Nähere Informationen erhalten Sie telefonisch bei:

  • Mag.a Elisabeth Vormayr (Klin. Psychologin) Tel. 07752/602-93048
  • Karina Hofbauer, MSc (Bereichsleitung Gynäkologie) Tel. 07752/602-84903

 

Ansprechpartner für betroffene Frauen und Männer im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried:

  • Mag.a Martina Ortmann-Reitbauer (Klinische Psychologie)
    Tel. 07752/602-3042
  • Mag.a Elisabeth Vormayr (Klinische Psychologie)
    Tel. 07752/602-93048
  • Krankenhaus-Seelsorge
    Tel. 07752/602-3910

 

Grab- und Gedenkstätte für Sternenkinder am Stadtfriedhof

Die Gedenkstätte richtet sich an alle Menschen, die um ein Kind trauern, welches am Beginn der Schwangerschaft, während oder kurz nach der Geburt verstorben ist – unabhängig von Herkunft, Religion oder kulturellem Hintergrund.

Initiiert vom Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried, künstlerisch gestaltet von Hartmut Hintner und ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Kongregation der Barmherzigen Schwestern und durch Spenden des Fördervereins der Barmherzigen Schwestern, wurde der Umbau mit der Arbeitsgruppe Leere Wiege und dem Wertemanagement des Krankenhauses sowie der Stadt Ried zwischen April 2024 und Juni 2025 realisiert.

Ein stiller Raum des Erinnerns, des Trostes und der Hoffnung.
Im Zentrum der Anlage steht die von Hartmut Hintner gestaltete Klagemauer. Ein roter Granitblock markiert den Moment des Einschnitts: den Verlust. „Ich wollte Gegensätze sichtbar machen – Licht und Schatten, Schmerz und Hoffnung, Leben und Tod“, so Hintner. „Diese Gedenkstätte ist ein Raum zwischen den Welten – offen, still und doch voller Ausdruck.“
In die Fugen der Mauer können persönliche Worte, Gedanken oder Wünsche gelegt werden. Einmal jährlich werden sie im Rahmen einer feierlichen Zeremonie der Erde übergeben – als stiller Gruß, als bleibende Verbindung.

>> nähere Informationen zur Gedenkstätte
 

„Als Krankenhaus begleiten wir Menschen ganzheitlich und in existenziellen Grenzsituationen – mit Empathie, Haltung und Würde. Diese Grab- und Gedenkstätte ist ein geschützter Raum für Trauer. Sie macht Mitgefühl sichtbar – und bleibt.“
 - Daniel Neuböck, Vorstand für Wertemanagement
 

     

    Weitere Beratungsstellen:

    • Ehe- Familien- und Lebensberatung der Diözese Linz
      Tel. 0732/77 36 76
    • ZOE - Beratung rund um Schwangerschaft und Geburt
      Tel. 0732/77 83 00
    • Kriseninterventionszentrum (0 - 24 Uhr)
      Tel. 0732/21 77
    • Telefonseelsorge (0 - 24 Uhr)
      Tel. Notruf 142
    • Pro Mente Oberösterreich, Psychosoziale Beratungsstelle Ried
      Tel. 07752/80 690